Konzeption der Wasserturmführungen

Näheres zum Konzept unter http://wasserturm.net

Seit der der Eröffnung im Juni 2000 führten unsere Schüler mehrere Tausend Besucher (Touristen, Schulklassen, Kinder-gärten, Einheimische) durch den Turm, erklärten dabei von der Aussichtsplattform aus das Lüneburger Stadtbild, auszugs-weise die Stadtgeschichte, die Wasserversorgung Lüneburgs im Mittelalter und heute sowie die Technik des Turms, der seinerzeit die Wasserreinigung und die Druckerzeugung leistete.

Außerdem liefern sie Exponate für Ausstellungen im Turm, die aus Inhalten unserer Arbeit als AGENDA-Schule resultieren, so zum Beispiel regelmäßige Untersuchungen der Wasserqualität von Gewässern in und um Lüneburg. Die neunten Klassen "trainieren" in Wahlpflichtkursen und einer Arbeitsgemeinschaft ein Jahr lang auf die Turmführungen hin, als 10.Klässler meistern sie dann ihr Amt sehr souverän. Dabei entwickeln sie erstaunliches Selbstvertrauen, Eloquenz, Teamgeist, Verantwortungs-bewusstsein und fairen Umgang mit den ihnen anvertrauten Gästen.

Dies sind die wesentlichen Ziele dieses pädagogischen Projekts:

  • Ziel 1: Die SchülerInnen stärken, ermutigen, ihr Selbstvertrauen ausbilden helfen, Gerechtigkeitssinn, soziales Verhalten und Fairness entwickeln, ihnen Perspektiven, Handlungs- und Einflussmöglich-keiten sichtbar machen.
  • Ziel 2: Die SchülerInnen sensibilisieren für soziale, ökonomische und ökologische Prozesse und deren Interdependenzen; angefangen beim Bewusstsein für das Beziehungsgefüge des eigenen Lebens, bis hin zum potentiell globalen Kontext, in den sich das eigene Handeln mit seinen Auswirkungen zu stellen hat.
  • Ziel 3: Die SchülerInnen als Multiplikatoren gewinnen für die Weitervermittlung der Umweltbildung in die Familien, Freundeskreise, Freizeitaktivitäten, Vereine, etc.

Einen Eindruck über die Arbeit als Wasserturmführer gewährt dieser Film aus dem Juli 2012: